Schickt sie als allererstes hierhin, die Besucher, die Touris, und wenn sie dann noch wollen und können, dann dürfen sie sich gerne den Rest der Stadt anschauen.

Oder vielleicht doch lieber nicht.

Weil der Nettelbeckplatz, dieses große graue Nichts, eben gerade nicht vom Dasein, sondern von der Abwesenheit vieler Dinge lebt. Ohnehin schwierig mit der Existenz hier oben, zehn Minuten nördlich der Friedrichstraße.

Was fehlt ist schon mal ein Plan. Hatten sie hier noch nie.

Dafür jede Menge Fantasie. An der Ecke Reinickendorfer steht einer der bizarrsten Neubauten der Stadt, halb Wäscheständer, halb Bunker, dann gibt es noch ein paar Altbauten und die S-Bahn-Trasse.

Im „Dubrovnik“ wird gerade groß umgebaut, es gibt die Kegler-Klause, den türkischen Bäcker, je zwei Spätis und zwei Dönerbuden direkt nebeneinander. Und jetzt hat 100 Meter die Straße runter auch noch das Wedding Grillhaus aufgemacht.

Läuft.

Der ganze Artikel beim Tagesspiegel.