Wenn du Ruhe suchst in der Stadt, geh ans Ende der Sackgasse. Leicht zu erkennen, die rot-weißen Poller, die Fahrradständer, die zwei Cafés, eigentlich sogar drei, auf der anderen Straßenseite ist ja auch noch eins. Hier haben die Häuser Türmchen und die Fahrradwege Wurzeln.

Die großen Bäume am Ufer. Wasser und Himmel und Bäume und Ruhe. Da, wo die Straße endet.

Pekinger Platz nennt sich das, aber ein Platz ist es nicht, eher ein Ort, und an China erinnert schon gleich gar nichts, steht China doch heute für alles, was es hier eben nicht gibt: Lärm, Smog, Gedränge.

Hier am Nordufer wendet sich der Wedding von sich selbst ab und schaut rüber ans andere Ufer. Grüßt die Lastkähne und die Industriehallen, im Wissen, dass es sich hier auf dieser Seite auf jeden Fall viel besser aushalten lässt. Vielleicht ist er ja sogar nirgendwo schöner, dieser Wedding, als hier, an seiner Grenzpromenade.

Wer es bis hierhin geschafft hat, der hat einiges richtig gemacht.

Der ganze Artikel beim Tagesspiegel.